pure brands Teamessen: Unsere kulinarische Auszeit

Diese Woche war es endlich soweit: Ein Termin, auf den wir uns ganz besonders gefreut hatten, stand bevor. Also trafen wir uns nach Feierabend alle in der Agentur, um gemeinsam zu unserem Teamessen aufbrechen zu können.

Das NENI Hamburg findet man in der Hamburger Hafencity. Weit hatten wir es also nicht – denn unsere Agentur liegt direkt nebenan in der Speicherstadt. Schon von außen sieht das NENI einfach schön aus und auch drinnen hat uns der ganz besondere Look der Location, mit einer detailreichen Dekoration aus modernen und rustikalen Elementen, gleich angesprochen. Wir nahmen an einem großen Tisch in gemütlicher Atmosphäre Platz und warfen neugierig schon einmal den einen oder anderen Blick in die offene Küche.

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Ein Tag beim Bauer Food Verlag Hamburg

Am 02. November öffnete der Bauer Food Verlag seine Türen und lud zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen ein. Mit dabei: Der Nachwuchs von pure brands im PR-Bereich.

Quasi direkt um die Ecke von unserer Agentur in der Speicherstadt sitzt der Bauer Verlag mit dem größten Food-Studio in Europa. Was dies bedeutet, wurde uns schnell nach dem Betreten des Gebäudes klar: Lange, verwinkelte Gänge mit unzählbar vielen verschiedenen Büros – ohne unsere ortskundigen Guides hätten wir uns in diesem Labyrinth wahrscheinlich hoffnungslos verirrt! So liefen wir allerdings neugierig und gespannt durch die Flure und konnten sogar noch einen alten Paternoster bestaunen, an dem wir auf dem Weg in die Studios vorbeikamen. Weiterlesen

Für jeden etwas – Bauer Food Trend Tag 2016

Kaum eine Branche ist so in Bewegung wie der Bereich Lebensmittel und Ernährung. Dies zeigte einmal mehr der Bauer Food Trend Tag 2016 am 3. Juni in Hamburg. Unter dem Motto  „Gutes Essen – ein Frage der Zeit?“ servierten der bekannte Food-Blogger Stevan Paul, die Zukunftsforscherin Hanni Rützler sowie Thomas Böttcher (Geschäftsführer von SODA) und Annemarie Stumm (Food Expertin der Bauer Media Group) den rund 190 geladenen Gästen im positiven Sinn ein Potpourri an neuen Strömungen im Food-Bereich.

Eingang zum Bauer Food Trend Tag

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Eatsa: Back to the Food Future

Viele von uns waren vermutlich schon ein wenig enttäuscht, als wir am 21. Oktober 2015 feststellen mussten, dass die Zukunft nicht so fortgeschritten ist, wie der Film „Zurück in die Zukunft II“ uns 1989 prophezeit hatte. Wer den harten Realitätscheck seit dem Back to the Future Day noch nicht überwunden hat, dem sei an dieser Stelle ein Lichtblick genannt. In San Francisco gibt es mit „Eatsa“ ein futuristisches Restaurant für Fans des gesunden Fast Foods.

Das Restaurant Eatsa

Copyright: Eatsa

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Der Trend zur bewussten Lebensmittelverwertung

Neue Gastro-Konzepte entstehen oft, wenn sich ein Trend zu einer ganzen Szene mit Food-Anhängern entwickelt. Uns sind zwei spezielle Lokale aufgefallen, die wir hier vorstellen möchten.

Wenn Restaurants Trends aufgreifen, haben oftmals private Haushalte den Trend vorher etabliert. So war es bei Veganern, aber auch bei Menschen, die regionale und saisonale Zutaten kaufen. Oder bei den Lebensmittelrettern, die gegen die Verschwendung von Nahrung kämpfen. Uns sind zwei Restaurants aufgefallen, die Food-Trends in Gastronomien fortführen: „Instock“ in Amsterdam und „Nobelhart und Schmutzig“ in Berlin.

Das „Instock“ ist das erste Restaurant, das ausschließlich Lebensmittel verwendet, die vom Händler aussortiert wurden, in Supermärkten übrig geblieben sind und nicht mehr verkauft werden. Das betrifft vor allem Obst und Gemüse, das wegen krummer Form oder anderem Makel nicht dem Standard entspricht. Private Haushalte haben mit dem Einsammeln von liegengelassenen Lebensmitteln begonnen und trotzdem bleibt eine ganze Menge übrig. „Instock“ profitiert davon. Vom ersten Tag an begeistert das Konzept Kunden. Tschüss All you can eat – es wird gerettet, nicht die Masse verschwendet.

Für Verbraucher eine tolle Sache, denn nachhaltige Ernährung möchten viele nicht nur zu Hause, sondern auch im Restaurant weiterführen. In der Berliner Food-Szene etablierte sich aus dieser Entwicklung folgend das „Nobelhart und Schmutzig“, wo „brutal lokal“ gekocht wird. Was nicht in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern oder an der Ostsee seinen Ursprung findet, wird nicht verarbeitet. Diese Prämisse stellt so manchen Gast und auch Koch vor Herausforderungen. Denn die „brutal lokale“ Regel betrifft auch Zutaten, die beim Kochen als selbstverständlich angesehen werden. Pfeffer? Der wird vergebens auf dem Restaurant-Tisch neben dem Ostsee-Salz gesucht. Durch alternative Zubereitungen wie Pökeln oder Marinieren wird Geschmack auch ohne fernöstliche Gewürze erzeugt.

Dass das Thema Lebensmittelverschwendung und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen längst kein Nischenthema mehr ist, zeigt sich auch an einer politischen Entscheidung Frankreichs. Das französische Parlament hat Anfang des Jahres ein Gesetzt verabschiedet, das Supermärkten das Wegschmeißen von noch nicht abgelaufenen Lebensmitteln verbietet. Die EU und auch die Bundesregierungen wollen die Lebensmittelabfälle bis 2020 halbieren. Frankreich hat einen Anfang gemacht und ist den Überzeugungen der Gastronomien und privaten Haushalte gefolgt…

Autor: Imke Duin